Manch einer von Ihnen mag vielleicht denken: Oha, so einen Blog zu schreiben über ein riesiges Laufprojekt, ist sicherlich eine hammerspannende und diskusaufregende Sache…. der Illusion unterlag ich eigentlich auch bis vor kurzem. Aber was sehen meine klaren Pupillen beim Blick auf mein Handgelenk, während ich hier so tippe: Eine Herzfrequenz von gerade einmal 64 Umdrehungen pro Minute…. das ich beim Tippe nicht einschlafe, scheint ein schieres Wunder zu sein.
Aufmerksame Blog-Leser wissen natürlich längst, was die Stunde auf der schicken Digitaluhr geschlagen hat. Jawoll, endlich hab ich sie am Leib, meine Polaruhr und kann mich laufend laufend checken, ob ich mich körperlich denn auch ja nicht überfordere. Und das ist auch dringend nötig, denn nach der kompletten Kraftrunde nebst 5 km Cross-Trainer am Stück gestern hätte man mich auch direkt wieder locker mit einem Schwamm aufnehmen können. Ich hoffe, das kleine Instrument wird mich in Zukunft zu bremsen, aber auch zu fordern wissen mit seinen zig Modüssen. Sogar eine Nachtbeleuchtung hat es, falls ich mal irgendwo im finstren Tann’ den dringenden Drang verspüren sollte, nächtigerweise läufig zu werden.
Ach ja… außerdem hatte ich bei der gestrigen Körperfettmessung endlich meine Quittung für die Faulenzerei und Völlerei an den Weihnachtstagen bekommen.. statt nem Körperfettanteil von 19,6% sind es jetzt… hüstel… 17,2%. Ja, ich weiß ja, irgendwie unlogisch, aber sagen sie das nicht mir. Sagen sie das meinem massiv durchtrainierten Körper, der in Zukunft sich wohl auch wieder Herrentorten bei Burger King u.ä. reinpfeiffen kann, ohne sich gleich selbst strafen zu müssen. Irgendwie bekomme ich dann doch mein Fett weg.
Der nächste Blog-Eintrag dann über meine nagelnigelkennedyneuen Schuhe, die mir sogar vom Injoy bezahlt werden, so zumindest O-Ton „Die Bianca“ beim Zitat von „Der Jörg“. Man wird sehen, welche Fehlstellungen da wieder bemerkt werden *seufz*